Meine 3 Monate in Basel (und dem Rest der Schweiz) waren sehr aufregend, ereignisreich und dementsprechend auch ziemlich anstrengend.
Wenn ich an die Leute denke, die ich kennen und schätzen gelernt habe, fallen mir meine Kollegen von Novartis ein, mit denen man unter anderem wunderbare Gespräche über das Schattendasein der Leichtathletik, die Bildungspolitik in Deutschland und etliche interessante fachliche Themen führen konnte ;-)
De Arbeitsathmosphäre war entspannt und ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Ich hatte so gut wie immer einen Ansprechpartner und meine Arbeit war sehr interessant und recht theoretisch (das ist positiv!).
Die andere Gruppe, die ich in sehr guter Erinnerung behalten werde, ist Andis Lauftreff. Ich war sehr angenehm überrascht, wie herzlich ich aufgenommen wurde.
Das Training Dienstags war auch immer ein Wochenhighlight für mich. Das war zum Teil reinstes Kenianertraining. Wir liefen durchschnittlich 4:45iger Tempo bergauf und bergab, zum Ende wurde im 3:30iger Tempo bergab Richtung Ziel geheizt, nach dem Motto, den letzten beissen die Hunde. Ich war natürlich immer letzte (kein Wunder, die anderen konnten 3:20 auf mindestens 5 km durchlaufen), aber Spaß gemacht hats trotzdem.
Mit Peter und Christoph war ich auch ein Wochenende im Engadin gewesen und mit Peter noch ein wenig höher hinaus... ;-)
Andi hatte sich um meinen verletzten Fuss mit Massagen sehr fürsorglich gekümmert, wofür ich ihm sehr dankbar bin, denn schließlich konnte ich letztes Wochenende den Zeeland Marathon mitlaufen!
Die Truppe ist mir wirklich sehr ans Herz gewachsen und Abschied nehmen ist nicht nur mir sehr schwer gefallen.
Aber ich war bestimmt nicht das letzte mal in Basel gewesen!
Insgesamt war ich in den 3 Monaten sehr wenig feiern, habe einiges mit meiner Mitbewohnerin Minna unternommen, aber die meiste Zeit war ich auf eigene Faust (laufenderweise) unterwegs gewesen. Ich muss aber sagen, dass ich keinen Augenblick Langeweile hatte, da es (immer noch...) soviele neue Plätze zu entdecken gab. Ich habe die Ruhe der Berge sehr genossen und empfand es als durchaus positiv auch mal ganz alleine zu sein (ohne eine Strasse oder menschliche Siedlung zu sehen).
Für mich war mein Aufenthalt in der Schweiz trotz 40 Stunden Woche der reinste Urlaub, ich war dauernd auf Achse, hab mein Marathontrainingsprogramm mehr oder weniger konsequent durchgezogen, sehr viel von dem Land gesehen, jede Menge nette Leute kennengelernt, einen Einblick in das Unternehmen Novartis bekommen und einfach eine sehr schöne Zeit gehabt.
Da hab ich eine kleine Diashow von 10 min Länge erstellt, die nochmal einen kleinen Teil meiner Erlebnisse zusammenfasst:
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Schlechte Erfahrungen habe ich keine einzige gemacht, da war ich ein richtiger Glückspilz. Ich habe mich leider in den 3 Monaten schon ziemlich gut eingelebt, so dass mir der Abschied von Basel sehr schwer gefallen ist...
Ich freue mich aber gleichzeitig auch wieder in Bochum zu sein und meine "alten" Freunde wiederzutreffen!
So, der nächste Kurzaufenthalt in Basel ist schon geplant: der Basler Stadtlauf Ende November...
